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HubSpot wird zu teuer? Deine realistischen Optionen

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Du schaust auf deine HubSpot-Rechnung und fragst dich, wie aus einem überschaubaren Tool auf einmal ein echter Kostenfaktor werden konnte. Der Wechsel vom Starter- zum Professional-Paket bedeutet nicht nur $800/Monat (jährlich) bzw. $890 (monatlich), sondern auch ein einmaliges Pflicht-Onboarding von $3.000. Du bist nicht allein mit dem Gefühl, dass das Preismodell irgendwann nicht mehr zu deinem Team oder Budget passt.

Kommt dir bekannt vor?

  • Beim Blick in dein Konto siehst du, dass Marketing Hub Starter mit $15/Seat/Monat (jährlich) bzw. $20 (monatlich) plötzlich zu wenig Funktionen für dein Team bietet.
  • Der Upgrade-Vorschlag auf Professional zeigt dir $800/Monat (jährlich) bzw. $890 (monatlich) als neue Basis an.
  • Zusätzlich taucht eine einmalige Position von $3.000 für das Pflicht-Onboarding in deinem Angebot auf.
  • Du überlegst, ob sich die Investition pro Seat noch rechtfertigen lässt, wenn dein Team wächst und jeder zusätzliche Sitzplatz den Preis weiter erhöht.

Die Faktenlage

  • HubSpot Marketing Hub Starter: $15 pro Seat/Monat bei jährlicher Abrechnung, monatlich $20 Stand 2026-07 · Quelle
  • HubSpot Marketing Hub Professional: $800 pro Monat bei jährlicher Abrechnung bzw. $890 monatlich, plus einmalige Pflicht-Onboarding-Gebühr von $3.000 Stand 2026-07 · Quelle
  • Brevo bietet E-Mail-Marketing plus CRM mit kostenlosem Einstiegstarif Stand 2026-07 · Quelle

Deine Optionen

Bei HubSpot bleiben (ggf. auf Starter herunterstufen)

HubSpot Marketing Hub Starter bleibt mit $15/Seat/Monat (jährlich) bzw. $20 (monatlich) vergleichsweise günstig. Der eigentliche Kostensprung liegt beim Wechsel zu Professional mit $800/Monat (jährlich) bzw. $890 (monatlich) plus $3.000 einmaligem Pflicht-Onboarding.

Ideal für: Teams, die aktuell mit Basisfunktionen auskommen und keinen Bedarf an den zusätzlichen Professional-Features sehen.

Wechsel zu Brevo

Brevo kombiniert E-Mail-Marketing und CRM zu einem Bruchteil des HubSpot-Professional-Preises, bietet dafür aber weniger Tiefe als eine vollständige Marketing-Plattform.

Ideal für: Teams, die vor allem E-Mail-Kampagnen und ein einfaches CRM brauchen, aber keine komplexe Marketing-Automatisierung.

Wechsel zu Pipedrive

Pipedrive ist ein fokussiertes Vertriebs-CRM ohne den Plattform-Overhead von HubSpot, ersetzt aber keine Marketing-Hub-Funktionen.

Ideal für: Vertriebsteams, die primär ein CRM für die Pipeline-Verwaltung suchen und Marketing-Tools separat oder gar nicht nutzen.

Upgrade auf HubSpot Professional bewusst hinterfragen

Vor einem Wechsel zu Professional mit $800/Monat (jährlich) bzw. $890 (monatlich) plus $3.000 einmaligem Onboarding lohnt sich der Vergleich mit günstigeren Alternativen wie Brevo oder Pipedrive, falls die zusätzlichen Funktionen nicht zwingend gebraucht werden.

Ideal für: Bestehende HubSpot-Kunden, die kurz vor einer Entscheidung über das Professional-Upgrade stehen.

Entscheidungshilfe

  • Wenn Dein Team kommt mit Basisfunktionen aus und das Budget ist eng. → Bleib bei HubSpot Marketing Hub Starter.
  • Wenn Du brauchst vor allem E-Mail-Marketing und ein einfaches CRM zu geringeren Kosten als HubSpot Professional. → Wechsle zu Brevo.
  • Wenn Dein Fokus liegt auf Vertriebs-Pipeline-Management ohne Marketing-Funktionen. → Wechsle zu Pipedrive.
  • Wenn Du überlegst ein Upgrade auf HubSpot Professional mit $800/Monat (jährlich) bzw. $890 (monatlich) plus $3.000 einmaligem Onboarding. → Prüfe zuerst, ob Brevo oder Pipedrive deine Anforderungen günstiger abdecken, bevor du upgradest.
  • Wenn Du nutzt aktuell nur wenige HubSpot-Funktionen und zahlst bereits für Professional. → Ziehe eine Rückstufung auf HubSpot Starter in Betracht.

Empfohlene Tools für diese Situation

HubSpot

6.7/10

Die Starter-Stufen bleiben bezahlbar — die Klippe ist der Sprung auf Professional.

E-Mail-Marketing plus CRM für einen Bruchteil des Professional-Preises.

Fokussiertes Sales-CRM ohne Plattform-Overhead.

Migrations-Checkliste

  1. Sichere alle Daten aus HubSpot vollständig: Kontakte, Deals, E-Mail-Vorlagen, Workflows und Reportings als Export, bevor Du etwas veränderst.
  2. Prüfe, ob Dein aktueller HubSpot-Tarif der Starter-Tarif ist oder ob Du bereits auf Professional bist – bei Professional zahlst Du $800/Monat (jährlich) bzw. $890 (monatlich) plus $3.000 einmaliges Pflicht-Onboarding, was oft der eigentliche Auslöser für den Wechsel ist.
  3. Definiere, was Du wirklich brauchst: reine E-Mail-Marketing- und CRM-Funktionen sprechen für Brevo, ein fokussierter Sales-CRM-Bedarf spricht für Pipedrive.
  4. Richte das neue Tool ein und bilde Deine wichtigsten Workflows, Pipelines und E-Mail-Kampagnen dort nach.
  5. Importiere die gesicherten Daten aus Schritt 1 in das neue Tool und prüfe Kontakte, Deals und Segmentierungen auf Vollständigkeit.
  6. Lasse HubSpot und das neue Tool für eine Übergangszeit parallel laufen, damit Dein Team sich einarbeiten kann und nichts verloren geht.
  7. Prüfe das Renewal-Datum Deines HubSpot-Vertrags genau und kündige die alte Subscription erst, wenn der Wechsel im neuen Tool vollständig funktioniert – das ist der Punkt ohne Rückweg.
  8. Schule Dein Team final auf das neue Tool und stelle sicher, dass alle laufenden Kampagnen und Deals ausschließlich dort weitergeführt werden.

Häufige Einwände

Lohnt sich ein Wechsel von HubSpot überhaupt, oder ist der Aufwand größer als die Ersparnis?

Das hängt davon ab, welchen Plan du nutzt. Bleibst du im Starter-Bereich ($15/Seat/Monat jährlich bzw. $20 monatlich), ist HubSpot vergleichsweise günstig – teuer wird erst der Sprung zu Professional ($800/Monat jährlich bzw. $890 monatlich plus $3.000 einmaliges Pflicht-Onboarding). Prüfe zuerst, welchen Tarif du wirklich brauchst, bevor du migrierst.

Verliere ich meine Daten, wenn ich HubSpot verlasse?

Datenverlust ist die größte Sorge beim Wechsel, aber kein technisches Muss. Exportiere Kontakte, Deals und Kampagnen-Daten manuell, bevor du kündigst, und teste den Import ins neue Tool mit einer kleinen Stichprobe. Ohne diesen Zwischenschritt riskierst du unvollständige Übernahmen.

Ist HubSpot too expensive für kleine Teams, oder nur für größere?

Für kleine Teams mit wenigen Nutzern bleibt der Starter-Tarif ($15/Seat/Monat jährlich bzw. $20 monatlich) im Rahmen. Teuer wird es vor allem, wenn Wachstum den Wechsel zu Professional erzwingt, inklusive der $3.000 Onboarding-Pauschale. Rechne genau durch, ob dein Team diesen Sprung tatsächlich braucht oder ob die Starter-Funktionen reichen.

Kann ich zurück zu HubSpot, falls die Alternative nicht passt?

Technisch ja, ein Downgrade oder eine erneute Anmeldung ist möglich. Ob du dabei Vorauszahlungen aus einem Jahresplan verlierst, steht nicht in den öffentlichen Preisangaben und solltest du direkt mit HubSpot klären. Bewahre daher eigene Datenexporte auf, um im Zweifel schnell wieder starten zu können.

Sind Alternativen wie Brevo oder Pipedrive überhaupt vergleichbar?

Brevo bietet E-Mail-Marketing plus CRM zu einem Bruchteil der Professional-Kosten – ein guter Fit, wenn dir HubSpots Plattform-Overhead zu viel wird. Pipedrive konzentriert sich dagegen rein auf Vertriebs-CRM ohne Marketing-Suite. Welche Lösung passt, hängt davon ab, ob du eine All-in-one-Plattform oder einzelne, fokussierte Tools brauchst.

Was mache ich, wenn ich schon mitten im HubSpot-Jahresvertrag stecke?

Ein laufender Jahresvertrag lässt sich meist nicht sofort kündigen, das hängt von den individuellen Vertragsbedingungen ab, die hier nicht vorliegen. Nutze die verbleibende Laufzeit, um in Ruhe Alternativen zu testen und Daten zu exportieren, statt überstürzt zu wechseln.

Dominik Reuter
Über den Autor Dominik Reuter — Gründer & Software-Analyst

B.Sc. E-Commerce (THWS Würzburg-Schweinfurt) und seit Jahren praktisch im Online-Marketing unterwegs. Für Toolsplorer teste ich Software datengetrieben: unabhängige Review-Quellen, Preis-Monitoring und echte Nutzerstimmen statt Marketing-Versprechen.

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