Slack-Preiserhöhung: Lohnt sich Slack noch für dein Team?
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Du hast gerade deine Slack-Rechnung geöffnet und der Preis pro Nutzer für Business+ ist von 12,50 $ auf 15 $ pro Nutzer/Monat gestiegen, eine Erhöhung um 20%. Jetzt fragst du dich, ob die Funktionen, die dein Team tatsächlich nutzt, diese Kosten noch rechtfertigen, oder ob es Zeit ist, sich Pro oder andere Alternativen anzuschauen. Niemand bewertet gerne ein Tool neu, das bereits funktioniert, aber eine Preiserhöhung wie diese ist ein natürlicher Anlass zum Nachprüfen.
Kommt dir bekannt vor?
- Deine Slack-Abrechnungsseite zeigt jetzt 15 $ pro Nutzer/Monat für Business+ statt der vorherigen 12,50 $
- Du prüfst, ob die tatsächliche Nutzung deines Teams die Business+-Funktionen braucht oder auch mit Pro für 7,25 $ pro Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung auskommen würde
- Finance oder Team-Leads fragen, warum der Slack-Posten vor der nächsten Verlängerung gestiegen ist
- Du vergleichst, ob einige Teammitglieder auf einen günstigeren Plan wechseln könnten, während andere bei Business+ bleiben
Die Faktenlage
- Slack Business+: $12.50 → $15 pro Nutzer/Monat (+20 %)
- Slack Pro (unverändert): $7.25 pro Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung
- Mattermost ist Open Source und kann selbst gehostet werden
Entscheidungshilfe
- Wenn Dein Team nutzt kaum eine Funktion, die exklusiv für Business+ ist, und braucht hauptsächlich Kern-Messaging und einfache Integrationen. → Downgrade auf Slack Pro für 7,25 $ pro Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung.
- Wenn Dein Team ist aktiv auf Business+-spezifische Funktionen angewiesen, und ein Wechsel würde den täglichen Betrieb stören. → Bleib bei Slack Business+ für 15 $ pro Nutzer/Monat und akzeptiere die Preiserhöhung von 12,50 $.
- Wenn Du hast das technische Personal und die Bereitschaft, deine eigene Chat-Infrastruktur zu betreiben, statt Cloud-Gebühren pro Nutzer zu zahlen. → Prüfe Self-Hosting mit Mattermost, das Open Source ist und selbst gehostet werden kann.
- Wenn Verschiedene Teams oder Abteilungen in deiner Organisation haben klar unterschiedliche Bedürfnisse — manche sind auf Business+-Funktionen angewiesen, andere nicht. → Teile das Team zwischen Slack Pro und Slack Business+ auf und ordne jede Gruppe dem Plan zu, der zu ihrer tatsächlichen Nutzung passt.
- Wenn Du bist dir unsicher, welche Funktionen dein Team aktuell bei Business+ tatsächlich nutzt. → Prüfe zuerst die aktuelle Nutzung und entscheide dann anhand der Ergebnisse, ob du bei Slack Business+ bleibst oder auf Slack Pro für 7,25 $ pro Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung downgradest.
Empfohlene Tools für diese Situation
Migrations-Checkliste
- Exportiere deinen Slack-Nachrichtenverlauf, Dateien und Channel-Daten, bevor du Änderungen vornimmst, da diese Daten bei einem Plan- oder Tool-Wechsel verloren gehen können.
- Liste auf, welche Business+-Funktionen (z. B. erweiterte Admin-Kontrollen oder Compliance-Exporte) dein Team tatsächlich nutzt, und vergleiche das mit Slack Pro für 7,25 $ pro Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung oder dem Business+-Preis von 15 $ pro Nutzer/Monat.
- Falls eine Self-Hosted-Option relevant ist, richte eine Mattermost-Instanz ein, da Mattermost Open Source ist und selbst gehostet werden kann, und teste sie mit einer kleinen Pilotgruppe.
- Lade das gesamte Team zum gewählten neuen Setup ein (heruntergestufter Slack-Plan oder Mattermost) und dokumentiere alle Workflows oder Integrationen, die neu aufgebaut werden müssen.
- Betreibe altes und neues Setup für eine begrenzte Zeit parallel, während Slack aktiv bleibt, damit sich das Team an den neuen Plan oder das neue Tool gewöhnen kann.
- Migriere verbleibende Channels, Integrationen und angepinnte Dateien vollständig zum neuen Setup, sobald das Team bestätigt, dass es den Alltagsbedarf abdeckt.
- Prüfe dein Slack-Verlängerungsdatum und kündige oder downgrade das alte Abo, bevor es sich verlängert — das ist der Punkt ohne Umkehr, also stelle zuerst sicher, dass die Migration abgeschlossen ist.
Häufige Einwände
Ist die Slack-Preiserhöhung groß genug, um einen Tool-Wechsel zu rechtfertigen?
Das kannst nur du entscheiden, aber prüfe zuerst, ob dein Team tatsächlich Business+-exklusive Funktionen nutzt — Slack Pro blieb bei 7,25 $ pro Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung, während Business+ von 12,50 $ auf 15 $ pro Nutzer/Monat stieg (+20%). Wenn niemand die zusätzlichen Funktionen nutzt, könnte ein Downgrade das Problem ganz ohne Migration lösen.
Verlieren wir unseren Nachrichtenverlauf, wenn wir Slack verlassen?
Jede Migration birgt ein gewisses Risiko für Verlauf, Threads und Integrationen, und das gilt unabhängig davon, zu welchem Tool du wechselst. Bevor du dich festlegst, führe einen kleinen Pilotversuch mit einem Team oder Channel durch und exportiere zuerst deine Daten, damit du den tatsächlichen Aufwand vor einem vollständigen Wechsel einschätzen kannst.
Können wir zu Slack zurückkehren, wenn das neue Tool nicht funktioniert?
Ja — Slack Pro bleibt für 7,25 $ pro Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung verfügbar, also ist ein Downgrade oder eine Rückkehr zu Slack weiterhin eine Option, falls ein Wechsel nicht klappt. Behalte diesen Rückfallplan besonders während einer frühen Pilotphase im Kopf, bevor du ein ganzes Team vollständig umgestellt hast.
Ist Mattermost wirklich kostenlos, oder verschiebt sich beim Self-Hosting einfach nur der Kostenpunkt?
Mattermost ist Open Source und kann selbst gehostet werden, wodurch du Slacks Cloud-Preismodell pro Nutzer vermeidest — aber der Betrieb der eigenen Infrastruktur kostet trotzdem Entwicklungszeit, Server und Wartung. Ob sich dieser Tausch lohnt, hängt davon ab, ob dein Team bereits die nötige Ops-Kapazität dafür hat.
Sollten wir einfach auf Slack Pro downgraden, statt komplett das Tool zu wechseln?
Das ist oft die am wenigsten störende Option, da Pro unverändert bei 7,25 $ pro Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung bleibt, während Business+ auf 15 $ gestiegen ist. Vergleiche das mit dem, was du durch den Verzicht auf Business+-exklusive Funktionen tatsächlich verlieren würdest, bevor du einen Wechsel aus- oder einschließt.
Wir sehen häufig 'Wechsel von Slack zu Teams' auftauchen — ist das eine sinnvolle Abkürzung?
Diese Phrase taucht gerade oft auf, aber wir haben keine verifizierten Preis- oder Funktionsangaben zu Teams, um fair zu vergleichen. Behandle es also wie jede andere Option: prüfe, was dein Team tatsächlich braucht, nicht nur, was gerade im Trend ist. Die gleichen Bewertungskriterien — Kosten, Funktionsnutzung und Migrationsrisiko — gelten unabhängig davon, welches Tool du in Betracht ziehst.